Nordrhein-Westfalen

Die Regionalgruppe NRW – groß und stark!

Die Regionalgruppe (RG) NRW ist eine der größten Regionalgruppen in unserem Verein. Und das nicht nur unter geographischem Aspekt, immerhin reicht NRW von der Grenze zu Belgien bis nach Niedersachsen und von der niederländischen Grenze bis Hessen.

Denn mit 80 Mitgliedern ist die RG NRW auch eine der Größten.

Die medizinische Versorgung unserer PatientInnen-Gruppe ist in NRW gut ausgebaut, es gibt 10 Herzzentren und Unikliniken mit Emah-Sprechstunde oder Emah-Ambulanz. Darüber hinaus gibt es frei praktizierende KardiologInnen mit Emah-Zertifizierung.

Die  geographische Größe bietet viele Möglichkeiten, stellt die Leitung der RG aber auch immer wieder vor organisatorische Probleme, wenn es um die gerechte Ausrichtung von Treffen und Aktivitäten geht. Aus diesem Grunde hat sich das Team der RG-Leitung im Dezember 2020 neu aufgestellt und vergrößert. Die Mitglieder des Leitungsteams kommen nun aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. So erhoffen wir uns, die Aktivitäten „regionaler“ ausrichten zu können, um u.a. lange Fahrzeiten zu verringern.

Wir freuen uns über jede Idee, die ihr einbringt und unterstützen euch gerne dabei, eigene Ideen umzusetzen!

Regionalleitung

Ich bin im Jahr 1973 mit einer TGA und einigen Nebendiagnosen zur Welt gekommen und bereits mehrmals operiert worden. Mittlerweile haben sich noch andere Erkrankungen dazu gesellt.

Nach einer Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel habe ich mein Fachabitur gemacht und anschließend Sozialpädagogik studiert um in den darauffolgenden 10 Jahren in der Wohnungslosenhilfe zu arbeiten. Leider wurde meine Arbeitskraft immer geringer und ich erhalte mittlerweile volle Erwerbsminderungsrente.

Inzwischen komme ich mit dieser Situation gut zurecht. Dabei helfen mir mein Herzens-Mann und unser Hund!

In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinem Hund, „gärtnere“ auf der Terrasse, koche oder genieße das Zusammensein mit Familie oder FreundInnen.

Seit 2008 bin ich Mitglied bei Jemah e. V.. Erste Erfahrungen in der Vereinsarbeit machte ich in der Arbeitsgruppe „Deutschland-Tour“, in der ich mehrere Jahre mitarbeitete.

Bereits 3 Mal richtete ich, gemeinsam mit meinem Lebensgefährten, den Weihnachts-Bottle-Brunch aus, im letzten Jahr musste dies aufgrund der Korona-Pandemie online stattfinden.

Zum Jahreswechsel 2020/21 habe ich die Leitung der Regionalgruppe NRW übernommen. Ich freue mich, dass ich mit Amelie, meiner Vertreterin, Sina, Jana und Stefanie im Leitungsteam das Vereinsleben in NRW beleben kann.

Bei Jemah e. V. engagiere ich mich gerne, da mir die Belange von Menschen mit einer angeborenen Fehlbildung des Herzens bekannt sind und ich um die Notwendigkeit weiß, dass diese in der Behandlung unserer PatientInnen-Gruppe umgesetzt werden. Ich bin mir sicher, dass wir als Betroffene am Besten wissen, was wir brauchen und wir nicht nur dieses Wissen sondern auch den Mut und die Stärke besitzen, uns für unsere Anliegen einzusetzen und Veränderungen zu bewirken.

Außerdem bin ich kontaktfreudig und finde es anregend, mich mit Menschen auszutauschen, die ein ähnliches Schicksal teilen und die mich, auch ohne viele Erklärungen, verstehen. Bei der Vereinsarbeit sind mir berufliche Erfahrungen in der Gruppenarbeit wertvolle Helfer.

Mit meiner Arbeit möchte ich zum Austausch, gemeinsamen Aktivitäten und Verbesserung unserer Situation beitragen.

Ich bin 30 Jahre alt und seit 2014 Vereinsmitglied. Bei der Planung und Durchführung der “Deutschland-Tour“ war ich schon für den Verein aktiv.

1991 wurde ich an der TGA operiert und lebe seitdem fast vollständig beschwerdefrei.
Als Sozialarbeiterin gehe ich demnächst vorerst weg von der “Basisarbeit“ und übernehme Leitungsaufgaben.
Ich freue mich daher besonders, dass ich mich auch bei Jemah e.V. mit meinem Organisationstalent einsetzen und eure Interessen vertreten kann. Ich denke, gemeinsam können wir etwas erreichen.

In meiner Freizeit lese ich, mache Yoga, treffe Freunde oder bin viel in der Natur unterwegs.

1987 bin ich mit einer Aortenklappenstenose auf die Welt gekommen und bisher zwei Mal an der Herzklappe operiert worden. Heute lebe ich fast beschwerdefrei. Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und lange in einer Kindertagesstätte gearbeitet. Seit zwei Jahren bin ich verheiratet und arbeite nun als Kindertagespflegeperson in einem kleinerem Rahmen.

Den Weg zum Verein habe ich 2018 gefunden und bin sehr froh, mich endlich getraut zu haben, in den Austausch mit anderen Betroffen zu gehen. Für JEMAH e.V. möchte ich mich in Zukunft engagieren um den Austausch weiterhin aufrecht zu erhalten und auszuweiten, neue Mitglieder zu finden und diese zu motivieren, teilzunehmen und tolle Aktivitäten zu planen, um Zeit mit Menschen zu verbringen, die einen ähnlichen Lebensweg gegangen sind.

Letztendlich würde ich mir wünschen, dass das Thema Herzgesundheit präsenter wird.

Ich bin 29 Jahre und komme aus dem schönen Bundesland NRW.
Genauer gesagt aus der Metropole von Deutschland – dem herrlichen Münsterland Kreis Warendorf.

1992 wurde ich zweimal am offenen Herzen operiert. Insgesamt wurde ich viermal operiert.
Mein Lebensweg war stets sehr holprig. Mit großer Mühe und Unterstützung meiner Familie habe ich viel erreicht.
Mein Einsatz war jedoch immer ein unermüdlicher, kraftvoller und mit vielen Niederlagen verbunden.
Letztendlich gelang ich aber immer über Umwege und Zeit zum Erfolg. Darauf bin ich sehr stolz.

Seit Juni 2016 bin ich Mitglied beim Herzverein Jemah.
Meine Aktivitäten liegen innerhalb der Regionalgruppe NRW mit dem Schwerpunkt Münsterland.
Jemah bekannter zu machen und voranzubringen ist mir sehr wichtig.  Meine Kontaktfreudigkeit, extrovertierte Art sowie mein aufgeschlossenes Wesen unterstützen meine Aktivitäten in der RGL. Abgerundet wird es von meinem ungebremsten Unternehmungsgeist.

Ich fühle mich bei JEMAH einfach puddelwohl.

Weitere Infos folgen

E-Mail: nrw@jemah.de